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Anwendung
in der Praxis - VET Monitoring
 

mAAbbu

Klinisches 

Kompetenz Zentrum

Monitoring endet nicht im OP
Es begleitet den Patienten entlang des gesamten klinischen Verlaufs.

Fallbeispiele aus der Praxis 

Fall 1

Routine-OP (Hidden Risk Case)

Situation
Hund, Routineeingriff unter Allgemeinanästhesie

Klinisches Problem
Hypotonie, Hypoxämie und Rhythmusstörungen treten häufig auch bei scheinbar stabilen Patienten auf und bleiben ohne Monitoring oft unentdeckt

Monitoring-Relevanz

Blutdruck – Hypotonie erkennen
SpO₂ – Hypoxämie erkennen
ECG – Arrhythmien erkennen

Klinischer Mehrwert
Frühe Erkennung ermöglicht rechtzeitige Intervention und erhöht die Patientensicherheit auch bei Routineeingriffen.

Fall 2:

Aufwach-Phase 

Situation
Aufwachphase nach Allgemeinanästhesie

Klinisches Problem

Hypoxämie, Hypotonie und respiratorische Veränderungen treten häufig in der Recovery-Phase auf und werden visuell oft zu spät erkannt.

Monitoring-Relevanz

SpO₂ – Hypoxämie früh erkennen
Blutdruck – Stabilität überwachen
ECG – Rhythmusveränderungen erkennen

Klinischer Mehrwert

Kontinuierliches Monitoring ermöglicht eine frühzeitige Intervention und reduziert das Risiko postoperativer Komplikationen

Fall 3A:

Notfall – mobile Erstversorgung

Situation
Notfallpatient außerhalb des OPs oder bei Erstvorstellung (z. B. Trauma, Schock, Kollaps)

Klinisches Problem

Vitalparameter können sich schnell verändern, ohne dass der klinische Zustand sofort sichtbar ist

Monitoring-Relevanz

SpO₂ – früher Indikator für Hypoxämie
Blutdruck – Perfusion einschätzen
ECG – Arrhythmien erkennen

Klinischer Mehrwert

Frühe objektive Messwerte unterstützen schnelle Entscheidungen und verbessern die initiale Stabilisierung. Wenn ein mobiles Monitoring verfügbar ist, können Vitalparameter bereits beim Erstkontakt erhoben werden ( frühzeitige Info)

3B: Notfall

- stationäre Versorgung

Situation

Instabiler Patient in der Klinik (z. B. Schock, Sepsis, postoperative Komplikation)

Klinisches Problem

Dynamische Veränderungen von Kreislauf und Herzrhythmus erfordern eine kontinuierliche Überwachung.

Monitoring-Relevanz

Blutdruck – Verlauf der Stabilität
SpO₂ – Oxygenierung sicherstellen
ECG – kontinuierliche Rhythmusüberwachung

Klinischer Mehrwert

Kontinuierliches Monitoring ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Verschlechterungen und unterstützt gezielte Therapieentscheidungen.

Fall 4:

Dental / kurze Eingriffe

Situation

Dentalreinigung oder kurzer Eingriff unter Sedation oder Allgemeinanästhesie

Klinisches Problem

Das Monitoring wird bei kurzen oder vermeintlich einfachen Eingriffen häufig reduziert, obwohl relevante Veränderungen auftreten können.

Monitoring-Relevanz

SpO₂ – Hypoxämie früh erkennen
Blutdruck – Hypotonie erkennen
ECG – Arrhythmien erkennen
Temperatur – Hypothermie vermeiden

Klinischer Mehrwert

Kontinuierliches Monitoring erhöht die Sicherheit auch bei Routineeingriffen und ermöglicht frühzeitige Interventionen.
Kompakte und einfach einsetzbare Monitoringlösungen erleichtern die Integration auch bei kurzen Eingriffen und wechselnden Arbeitsabläufen.

Fall 5:

Langdauernde Operation

Situation                                      Langdauernder chirurgischer Eingriff (z. B. Orthopädie, komplexe Weichteilchirurgie)

Klinisches Problem

Hämodynamische Veränderungen entwickeln sich oft schleichend und bleiben ohne kontinuierliche Überwachung lange unentdeckt.

Monitoring-Relevanz

Blutdruck – schleichende Hypotonie erkennen
SpO₂ – kontinuierliche Oxygenierung
ECG – Rhythmusverlauf überwachen
Temperatur – Hypothermie vermeiden

Klinischer Mehrwert

Kontinuierliches Monitoring über längere Zeiträume unterstützt stabile klinische Abläufe und eine konsistente Patientenüberwachung.

Fall 6:

Präoperative Basiswerte

Situation

Patient vor Sedation oder Allgemeinanästhesie (z. B. Routine-OP oder Risikopatient).

Klinisches Problem

Baseline-Vitalparameter werden häufig nicht objektiv erfasst, wodurch Risiken unterschätzt werden können.

Monitoring-Relevanz

Blutdruck – Ausgangswerte erfassen
SpO₂ – Oxygenierung prüfen
ECG – Rhythmusauffälligkeiten erkennen

Klinischer Mehrwert

Frühe objektive Werte verbessern die Risikoeinschätzung und unterstützen eine gezielte Anästhesieplanung. Kompakte Monitoringlösungen ermöglichen hier eine einfache Erhebung von Basiswerten bereits vor der Anästhesie

Fall 7: Wildtiere / Zoo / mobile Anwendung

Situation

Monitoring bei Wildtieren, Zoo-Patienten oder mobilen Einsätzen außerhalb der Klinik.

Klinisches Problem

Begrenzte Infrastruktur und erschwerte Bedingungen erschweren eine kontinuierliche Überwachung

Monitoring-Relevanz

SpO₂ – Oxygenierung prüfen

Blutdruck – Ausgangswerte erfassen
ECG – Rhythmusauffälligkeiten erkennen

Klinischer Mehrwert

Objektive Vitalparameter erhöhen die Sicherheit bei Sedation und Eingriffen außerhalb standardisierter klinischer Umgebungen. Mobiles Monitoring ermöglicht den Einsatz auch unter nicht-klinischen Bedingungen und unterstützt flexible Arbeitsabläufe

Fall 8:

Brachycephale Patienten

Situation                                      Brachycephale Rassen (z. B. Mops, Französische Bulldogge) unter Sedation oder Allgemeinanästhesie

Klinisches Problem

Erhöhtes Risiko für respiratorische Komplikationen und Hypoxämie, insbesondere während Sedation und in der Recovery-Phase

Monitoring-Relevanz

SpO₂ – Oxygenierung kontinuierlich überwachen
ECG – Belastungsreaktionen erkennen
Blutdruck – Kreislauf stabil beurteilen

Klinischer Mehrwert

Frühe Erkennung von Oxygenierungsproblemen ermöglicht rechtzeitige Intervention und erhöht die Sicherheit bei Risikopatienten

Fallbeispiele ergänzen

Diese Übersicht wird kontinuierlich erweitert.Wenn Sie ein relevantes Fallbeispiel aus der veterinärmedizinischen Praxis kennen, freuen wir uns über Ihren Hinweis.

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