
Klinische Studien zu Erweiterte Haemodynamik
Aktuelle Forschung zur Herzfrequenzüberwachung, Arrhythmiediagnostik und kontinuierlichem ECG-Monitoring.
mAAbbu
Klinisches Kompetenz Zentrum

Warum hämodynamisches Monitoring entscheidend ist
Während der Anästhesie und in der Intensivmedizin können Veränderungen von Herzzeitvolumen, Gefäßwiderstand und Perfusion schnell auftreten. Mehrere klinische Studien zeigen, dass erweitertes hämodynamisches Monitoring helfen kann, diese Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Kreislaufstabilität von Patienten zu verbessern.
Transpulmonary Cardiac Output with Room Temperature Saline is Accurate and Tracks Directional Changes in Anaesthetized Dogs, Cannarozzo P. et al.
Diese Studie untersuchte die Messung des Herzzeitvolumens mittels transpulmonaler Thermodilution bei anästhesierten Hunden. Die Ergebnisse zeigten eine gute Genauigkeit sowie eine zuverlässige Erkennung hämodynamischer Veränderungen. Besonders die Trending Ability erwies sich als klinisch relevant.
Referenz / Quelle
Cannarozzo P. et al. (2024)
Veterinary Anaesthesia and Analgesia
PubMed
2024
Neueste Studie
2023
Agreement Between Electrical Cardiometry and Pulmonary Artery Thermodilution for Measuring Cardiac Output in Anaesthetized Dogs. Paranjape V. et al.
Diese Studie verglich eine nicht-invasive Methode zur Messung des Herzzeitvolumens (Electrical Cardiometry) mit der invasiven Thermodilution. Obwohl Unterschiede in den absoluten Werten bestanden, zeigte die Methode eine gute Fähigkeit zur Erkennung hämodynamischer Trends. Nicht-invasive Verfahren können daher klinisch nützlich sein.
Referenz / Quelle
Paranjape V. et al. (2023)
Animals
PubMed
2018
Evaluation of Cardiac Output Measurement Using the Pressure Recording Analytical Method (PRAM) in Anaesthetized Dogs. Briganti A. et al.
Diese Studie evaluierte die PRAM-Technologie zur kontinuierlichen Messung des Herzzeitvolumens bei anästhesierten Hunden. Die Ergebnisse zeigten eine akzeptable Übereinstimmung mit Referenzmethoden sowie eine gute Trending Ability. Die Methode kann zur Überwachung hämodynamischer Veränderungen eingesetzt werden.
Referenz / Quelle
Briganti A. et al. (2018)
BMC Veterinary Research
DOI: 10.1186/s12917-018-1392-5
2014
Comparison of Thermodilution, Lithium Dilution and Pulse Contour Analysis for the Measurement of Cardiac Output in Dogs. Morgaz J. et al.
Diese Studie verglich mehrere Methoden zur Messung des Herzzeitvolumens bei Hunden in unterschiedlichen hämodynamischen Zuständen. Die Ergebnisse zeigten, dass mehrere Technologien zuverlässige Trends der Herzleistung darstellen können. Hämodynamisches Monitoring liefert wichtige Informationen zur Kreislaufstabilität.
Referenz / Quelle
Morgaz J. et al. (2014)
Journal of Veterinary Emergency and Critical Care
PubMed
2007
Evaluation of Lithium Dilution Cardiac Output Measurement in Dogs. Miller C. et al.
Diese Studie untersuchte die Lithium-Dilution-Methode zur Bestimmung des Herzzeitvolumens bei Hunden. Die Ergebnisse zeigten eine gute Übereinstimmung mit Referenzmethoden und bestätigten die klinische Anwendbarkeit dieser Technik. Die Methode liefert wichtige Informationen über die hämodynamische Situation des Patienten.
Referenz / Quelle
Marino D. et al. (1994)
Journal of the American Veterinary Medical Association
PubMed
Zentrale Erkenntnisse aus der Forschung
✔ Veränderungen des Herzzeitvolumens können frühzeitig auf hämodynamische Instabilität hinweisen
✔ Nicht-invasive Methoden können Trends der Herzleistung zuverlässig darstellen
✔ Erweiterte hämodynamische Parameter ergänzen klassische Vitalparameter




